Dordrecht führt Wietpas ein

Nachdem vor kurzem die Stadt Hoofddorp in der Provinz Groningen bekannt gegeben hat, dass der Wietpas vorzeitig eingeführt wird (ich berichtete) hat jetzt auch Dordrecht in Südholland verkündet, dass sie ab dem 01. Juli den Schwachsinn ihren Bürgern, Coffeeshops und Touristen aufbürden werden. Betroffen sind sieben Coffeeshops und 118.000 Einwohner.
Entgegen den offiziellen Regeln der neuen Drogenpolitik soll aber die Anmeldung in mehreren Shops möglich sein. Dies könnte natürlich dazu führen, dass sich insgesamt weniger Leute einen Wietpas besorgen können, da ja nur 2000 pro Shop möglich sind. Aber die Erfahrung hat eh gezeigt, dass es schwer wird 2000 Leute davon zu überzeugen bei dem Unsinn mitzumachen.

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Über mobo

Enttäuscht von der fehlenden Berichterstattung in den Mainstream-Medien über den Wietpas-Wahnsinn entschloss Stefan alias mobo sich, sein eigenes Ding zu machen und rief "Kein Wietpas!" ins Leben. Er hält Coffeeshops für ein schützenswertes Kulturgut. Hier kann man frei von Paranoia und der Angst vor Strafe in einem friedlichen Ambiente seinen Alltag vergessen. In seinem Privatblog mobos-welt.de bloggt er über das, was ihm bewegt. So ist auch die Idee zu "Kein Wietpas!" entstanden.

Veröffentlicht am 19. Juni 2012 in Wietpas und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 7 Kommentare.

  1. Warum ist es so wichtig für diese Leute so etwas zu machen??? Haben die keine wirklichen Probleme?

    • Mmh, dann google ich mal so langsam aber sicher nach Growtipps. Was ist eigentich aus dem Vorschlag der Linken geworden, mit den Social Clubs in Deutschland? Ist das Ganze schon wieder vom Tisch? Da gabs ja mal ne Anhörung, die wohl nicht so gut gelaufen ist.

  2. Ich, wer sonst?

    „Mutti Merkel wird aber auch irgendwann mal in Rente gehen.“
    Super, und wer zahlt die? Grrrr!!!

  1. Pingback: Coffeeshops in Dordrecht werden geschlossen « Kein Wietpas!

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