Offiziell: Amsterdams Coffeeshops bleiben offen für alle!

Bürgermeister Eberhard van der Laan hat es jetzt bestätigt: In Amsterdam werden auch weiterhin alle volljährigen Besucher in den Coffeeshops willkommen sein, unabhängig von deren Herkunft!

Er betonte, dass schätzungsweise 1,5 der 7 Millionen jährlichen Touristen Coffeeshops besuche und diese nicht einfach mit dem Rauchen aufhören würden, wenn ihnen der Einlass verweigert werde. Dies würde zu einem extremen Anstieg der Strassenkriminalität führen. Letztendlich wurde das Coffeeshopsystem im Rahmen der Duldungspolitik genau aus diesem Grund eingeführt, weswegen es absurd sei, die Touristen auszuschliessen.

Dem Justizminister Opstelten versprach er, dass es strenge Überprüfung des Jugendschutzes, der Einhaltung der Regeln und Bekämpfung der „Overlast“ geben würde. Man kann auch sagen: Er hat den Minister ruhig gestellt ;-)

Amsterdam bleibt weiterhin die weltoffene, multikulturelle und besondere Stadt, die sie schon immer war. Ein Sieg der Vernunft, ein Sieg der Toleranz!

Zu hoffen bleibt, dass viele andere Gemeinden dem Signal aus der Grachtenstadt folgen werden!

Nomen est Omen: Kein Wietpas!

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Über mobo

Enttäuscht von der fehlenden Berichterstattung in den Mainstream-Medien über den Wietpas-Wahnsinn entschloss Stefan alias mobo sich, sein eigenes Ding zu machen und rief "Kein Wietpas!" ins Leben. Er hält Coffeeshops für ein schützenswertes Kulturgut. Hier kann man frei von Paranoia und der Angst vor Strafe in einem friedlichen Ambiente seinen Alltag vergessen. In seinem Privatblog mobos-welt.de bloggt er über das, was ihm bewegt. So ist auch die Idee zu "Kein Wietpas!" entstanden.

Veröffentlicht am 1. November 2012 in Wietpas und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 44 Kommentare.

  1. Jawohl!!!!!!

    Ich freu mich!

  2. Na dann kannst du deinen ‚Allerwertesten“ ja behalten…:-))))

  3. Die beste Nachricht in sachen Wietpas 2012!
    Und ich geh einfach davon aus van der laan würde sich nicht soweit ausm fenster lehnen wenn er nicht über die „regionalen anpassungen“ genauestens informiert wäre.

  4. Mal kurz offtopic;

    @ mobo,

    warum eigentlich die Mail heut Nacht?

  5. Gibt es eigentlich schon Post von Marc?
    Würde mich mal interessieren wie er mit der neuen Entwicklung umgeht, insbesondere was die Wettberbsverzerrung innerhalb der Niederlande angeht.
    Kann ja nicht sein das die shopbetreiber in Grenznähe in den Bankrott getrieben werden seit 1 Mai und jetzt stellt sich alles als Blase heraus.
    Kann nur eine logische Konsequenz geben, der wietpas in den südlichen Provinzen muss umgehend weg, besser heute als morgen.

  6. So ein Tag so wunderschön wie heute :)

  7. Ab wann dürfen denn die Städte die den Wietpas haben wie z.B Venlo wieder aufmachen ? Werden die aufjeden Fall machen Oase ist für den Großteil der Steuernahmen in Venlo verantwortlich

    • Ich habe bislang noch nicht wirklich Statements der meisten Grenzstädte gefunden. Ich bin auch schon intensiv auf der Suche nach Meldungen aus Venlo, Maastricht, Roermond, Enschede etc.
      Solange Onno in Maastricht regiert sehe ich für diese Stadt aber schwarz. Auf Venlo bin ich auch sehr gespannt. Und natürlich auf Enschede, meine nächste Stadt…

      • Bin mir sicher das der Bürgermeister von Enschede auch weiterhin Touristen den Zugang zu seinen Shops gewähren wird.
        In vielen Statments der letzten Monate, hat dieser Mensch immer gesagt, das er mit Touristen in seiner Stadt nie ein Problem hatte.
        Für Masstricht mit Onno sehe ich vorerst schwarz.

  8. Welch erste (offizielle) positive Nachricht!!!!! :D :D
    Man kann sehr wohl davon ausgehen das Herbert van der Laan mit einer der ersten sein wird bzw. schon ist was er für „regionale Anpassungsmöglichkeiten “ haben wird.
    Auch viele andere niederländische Städte werden folgen unter anderem auch Haarlem!!!!
    So eine Regelung mit dem Auszug aus einen Melderegister ist eh weltfremd und wird von vielen niederländischen Konsumenten eh nicht angenommen.

  9. Hier nochmal der Link zum ausführlichen Volkskrant Bericht in dem auch noch mal die zustände Amsterdams in den 1980er thematisiert werden;

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/10704/Kabinet-Rutte/article/detail/3340557/2012/11/01/Amsterdamse-coffeeshops-blijven-open-voor-toerist.dhtml

  10. heyloooo! es geht wieder vorwärts ;-)

    ich denke, dass die selbe politik wie in amsterdam auch in enschede greifen wird, schließlich sind es beides PVDA bürgermeister!

    jetzt kann man eigentlich nur hoffen, dass man sich auch intensiv mit der backdoor problematik beschäftigt und nicht nur „alles beim alten bleibt“!

    auf jeden fall ein großer tag für die cannabislobby in den niederlanden und ganz europa!!!

  11. Trotz aller Freunde darf man nicht vergessen, dass die Abschaffung des Wietpas nur dadurch zustande kam, weil die alte Regierung zerbrochen ist und die VVD nun wider Willen mit der sozialeren PvDA koalieren MUSS.

    Ansonsten wäre ab 01.01.2013 im ganzen Lans Schluss mit Lustig gewesen. Ivo hätte das durchgezogen, auf Biegen und Brechen.

    Hoffen wir mal, dass diese Regierung nun länger hält und nicht nochmals eine rein rechtsliberale Koalition das Zepter in die Hand nimmt.

  12. das ist fin weiß jemand schon näheres über groningen

  13. woher bekommst du diese neuigkeiten ?ich kann dazu sonnst nichts in den nachrichten finden..und wer weiss schon was genaueres über groningen?ich will da nämlich wohnen!

    • Wenn du da offiziell wohnst, sieht die Situation doch eh anders aus,..

      Ich beziehe meine Nachrichten aus vielen niederländischen Nachrichtenseiten, durch Twitter, Facebook, Anfragen bei Niederländischen Aktivisten etc.
      Ist nicht schwer, man muss nur am Ball bleiben.
      Die Tatsache, dass es in Deutschland kaum Nachrichten gibt, war der Anlass für mich, mit „Kein Wietpas!“ Anzufangen.

  14. :D Was soll man dazu sagen ausser: Wer baut der haut :D

  15. Wenn auch nur Geld hier die vernunftbasierte Entscheidung herbeiführte: In summa ist das besser als nix. Und gut so, dass alles beim Alten bleibt. Wir sind ja nicht im Mittelalter. Oder etwa doch?! ;)

  16. Schön für Amsterdam – einige (teure) Ausflüge sind dann ja noch für uns drin. Aber viel mehr interessieren mich die Grenznahen Städte (besonders Maastricht). Allerdings kenne ich das Coffeeshopbeleid sehr gut und das war immer schon eine kommunale Regelung. Das ist keinesfalls neu. Kleine Gemeinden wie Vaals (eigentlich ein Aachener Vorort) hat seit Jahren einen konservativen Stadtrat und seit Anfang der 2000er Jahre sind da alle Coffeeshops verboten. Das ist mittlerweile Prohibition-City (selbst Alkohol auf der Straße ist verboten und als arbeitsloser Ausländer darf man da nichtmal hinziehen). Kerkrade ist nicht viel besser. Dort wurden die 60 illegalen Shops geschlossen und teils sogar die Gebäude abgerissen wo diese waren (das lief in NL unter dem Schlagwort: Drugspanden schrappen). Der einzige offizielle Coffeeshop (Downunder) durfte an Werktagen erst um 16 Uhr öffnen und ab 16:30 standen dann die Zöllner an der großen deutschen Ausfallstraße. Da blieb dann nur Maastricht. Nun hunderte Kilometer nach Nijmegen oder gar Amsterdam zu fahren ist eine Zumutung. Man könnte sagen: „Ein Land – ein Gesetz“ – aber da das Coffeeshopbeleid (wie Anfangs gesagt) eine kommunale Regelung ist, können sie damit durchkommen.

    Böse Menschen könnten sagen, das Hoes (wie Wolfsen in Utrecht damals) mal bedroht gehört, aber da ich nicht kriminell bin und ein friedliebender Mensch, werde ich die Maastrichter nur mit Konsumboykott bestrafen – da fahre ich nicht mehr hin – egal wie schön die Stadt ist. Wenn die mir kein Gras verkaufen und mich diskrimieren (was ja nichts anderes als ausschließen heißt) kaufe ich da auch nichts anderes mehr. Allerdings könnte man als böser Mensch auch das Gegenteil machen und Hoes zeigen, wie sich echter Abschaum verhält und da hinfahren – schön beim Straßendealer kaufen, sonst nichts konsumieren und in die Ecken pinkeln um den jammernden, spießigen Maastrichter mal zu zeigen was richtige Overlast ist. Die konnte ich da nämlich nie erkennen – aber die könnte man ihnen natürlich bringen. Man verhält sich einfach gegen alle niederländischen Regeln der Höflichkeit und benimmt sich wie eine Wildsau und kauft beim Straßendealer.

  17. Blueberry Kush

    YES! Das sind mal Nachrichten, die runter laufen wie Öl! Yeahaaaa…

  18. Soo, ich freu mich ja auch gerade wie n dickes Kind über die Schokolade, aber gibt’s auch ’ne Quelle?

  19. Wow was für Neuigkeiten…..THANX so MUCH!!

  20. Gute Neuigkeiten. War aber auch nur logisch :)

  21. Echt ne tolle Stadt!!!!

  22. Amsterdams Bürgermeister Eberhard Van der Laan hat heute nochmal bestätigt das Touristen auch nach dem 01. Januar 2013 noch in Amsterdamer Coffeeshops willkommen sind!

    http://www.at5.nl/artikelen/89395/van-der-laan-duidelijk-over-einde-wietpas

    Unter anderem betont er auch nochmal das er wohl teilweise besser informiert sei als Opsteltens Berater, und kontert so die gestrige Stellungnahme des Justizministeriums zu seinem Vorpreschen in der Volkskrant.

    Van der Laan scheint sich seiner sache sehr sicher zu sein!

  23. Es wird defenitiv kein wietpass kommen hier das beweis Foto Fotografiert am 11.11.2012 im Greenhouse Coffeshop Red light district
    http://www.imgimg.de/bild_IMG20121110125408760c9c1cjpg.jpg.html

    • Ich wusst ja gar nicht das Arjan jetzt die Gesetze macht?
      Genau derselbe Text steht auch schon seit paar Wochen auf der Greenhouse seite wo er sich selbst abfeiert für sein Lobbying gegen den Wietpas.
      Typisch King Of C. ;)

  24. Dann treffen wir uns ja bald ALLE in Amsterdam…

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