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Einigung über Drogenverordnung in Maastricht

MAASTRICHT – Der Stadtrat von Maastricht möchte zusammen mit Bürgermeister Onno Hoes überlegen, ob Ausländer wieder zugelassen werden, sobald der erste Coffeeshops aus dem Stadtzentrum an die belgische Grenze umzieht. Das sagte Hoes am gestrigen Dienstag während einer Ratssitzung.

Weinhändler mag er scheinbar lieber als Coffeeshopbetreiber - Onno Hoes in der Weinhandlung "Sliterij het Raadhuis". Foto: Meisje van de Slijterij - CC-Lizenz

Weinhändler mag er scheinbar lieber als Coffeeshopbetreiber – Onno Hoes in der Weinhandlung „Slijterij het Raadhuis“. Foto: Meisje van de Slijterij – CC-Lizenz

Wie die Tageszeitung „De Telegraaf“ meldet, erwarten Hoes und der Stadtrat, dass die Coffeeshops bis zu diesem Zeitpunkt den Verkauf von Cannabis an Ausländer einstellen. Weiter wollten der Rat und der Bürgermeister nach Möglichkeiten suchen, um in Maastricht oder Süd-Limburg ein Pilotprojekt zum regulierten Cannabisanbau durchzuführen.

Rat und Bürgermeister standen sich lange als Gegner gegenüber. Alle Parteien können sich in dem nun geschlossenen Kompromiss wiederfinden, der gestern durch Onno Hoes mitgeteilt wurde.

„Es wurde ein großer Streit geführt, getrieben aus der Intention: Wir wollen das beste für die Stadt“, sagte Hoes. „Ich habe mich tief darin hineinziehen lassen.“ Hoes sagte weiter: „Damit muss es einmal gut sein.“

Hoes und die Ratsfraktionen führten daher in den vergangenen Tagen Gespräche, bei denen alle Fraktionen Klartext sprachen. Daraus entstand ein Kompromiss: Jetzt mit dem Verkauf an Ausländer aufhören, eine schnelle Entzerrung der Coffeeshops – also Umzug an die Stadtgrenze, und prüfen ob der Cannabisanbau reguliert werden kann.

Die Herstellung von Ordnung und Sicherheit ist nach Hoes die Priorität. Er wird in Kürze auch mit den Coffeeshopbetreibern über die neue Wende sprechen. Am morgigen Donnerstag wird Justizminister Ivo Opstelten in Maastricht erwartet. Opstelten will sich vor ORt über die Problememe informieren. Opstelten hatte Maastricht zusätzliche Polizei versprochen.

Hoes versprach, den Gemeinderat zukünftig zu informieren, sobald er sanktionierend gegen Coffeeshops auftritt. Aber die Aktionen gegen illegale Straßendealer haben Priorität, sagt er.

Der Sender NOS hat dazu auch einen Videobeitrag produziert.

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Lenkt Hoes jetzt ein?

In einem TV-Interview des niederländischen Senders L1, hat Bürgermeister Hoes gestern Abend einige überraschende Dinge gesagt. Nun schließt selbst Hoes nicht mehr aus, dass Ausländer doch in Kürze auch ganz offiziell wieder willkommen in den Maastrichter Coffeeshops sein werden.

Im Format L1LT sagte Hoes gestern Abend, dass er mit der heutigen Polizeikapazität nicht mehr lange auskommt. Hoes braucht Polizisten um Coffeeshops schließen zu können und gleichzeitig gegen die Straßendealer vorzugehen. Diese verhalten sich immer aggressiver.

Öffentliche Ordnung

Lange hat Hoes an der Softdrugs-Verordnung seiner Stadt festgehalten, aber nun scheint er vorsichtig zurückzurudern. Hoes hält sich nun die Möglichkeit offen, das Einwohnerkriterium nicht mehr zu kontrollieren. Das Einwohnerkriterium legt fest, dass Auländer nicht in niederländische Coffeeshops dürfen, sofern das im Sinne der öffentlichen Ordnung ist.

Befremdlich

Weiter sagte Hoes, dass er es befremdlich finde, dass die Bürgermeister von Sittard und Roermond nichts gegen die Coffeeshops unternehmen, die an Ausländer verkaufen. Die limburger Bürgermeister hatten sich eigentlich abgesprochen, die Verordnung gemeinsam durchzusetzen, so Hoes.

Hoes sollte sich endlich einen Ruck geben, und dem guten Beispiel von Nijmegen folgen. Der dortige Bürgermeister Hubert Bruls (CDA) ist ja nun auch bekanntlich kein Freund der Coffeeshops, aber doch ein Mann mit Einsicht, der nach knappen 3 Wochen das getan hat, was Hoes nun nach über einem Jahr andeutet. Er kontrolliert ganz einfach das Einwohnerkriterium nicht mehr. Wie in einem Modellversuch konnte man in Nijmegen die Stadt mit und ohne I-Kriterium sehen und daraus eine einfache und logische Konsequenz ziehen. Das hat Bruls schnell getan – wann folgt Hoes endlich?

Lage in Maastricht verschärft sich

Kurzentschlossen bin ich gestern Abend noch nach Maastricht gefahren. Nach dem euphorischen und zugleich harmonischen Sonntag der Wiedereröffnung der Coffeeshops für Touristen, waren zehn Tage vergangen. Die paradiesischen Zustände haben leider nicht angehalten. Sie wurden überschattet von den Razzien im Mississippi, Smokey und Kosbor und der Bedrohung von Coffeeshopbesitzer Marc Josemans und dem Kamerateam von JDTV durch einen, mit einem Klappmesser bewaffneten, Straßendealer. Leider waren auch gestern wieder mehr Drugsrunner zu sehen als am Bevrijdingsdag. Dazu wurde die Polizeipräsenz immer massiver  je später der Abend wurde. Auch in Bezug auf Angebot und Qualität musste ich gestern so einige Ernüchterungen erleben. Die soeben eingetroffene Meldung, dass Hoes nun endgültig die Schließung der Coffeeshops durchsetzen will, die sich nicht an die Coffeeshopverordung der Stadt halten, sondern trotzdem an Nicht-Einwohner der Niederlande verkaufen, setzt dem Bild von Maastricht, dass ich gestern sehen musste, die Krone auf.

Sie hat alles gesehen und schweigt - Easy, die Schildkröte aus dem Easy Going - Photo by Antonio Peri

Sie hat alles gesehen und schweigt – Easy, die Schildkröte aus dem Easy Going – Photo by Antonio Peri

Gegen 18 Uhr erreichte ich Maastricht. Erst Abends hatte sich die Sonne sehen lassen und versprach noch einige schöne Stunden. Am Bevridingsdag habe ich noch das Missouri (das ehemalige Smurf) auf der anderen Maasseite kennengelernt. Von außen ein sehr kleiner, unauffälliger Laden. Durch seine Schlauchform aber gar nicht so klein, wie man von außen meinen würde. Dieser Shop war der einzige, den ich nie besucht habe. Warum weiß ich auch nicht, aber als ich dann an besagtem Sonntag das Menü dort sah, bin ich neugierig geworden. Der erste Shop in Maastricht, in dem ich eine Kush-Sorte auf dem Menü gesehen habe. Am Sonntag war es O.G.-Kush für 12,50 €.  Gekauft habe ich es damals nicht und ich kann auch nichts über die Qualität am 5. Mai sagen. Gestern dann gab es Kandy Kush für den gleichen Preis. Was ich dann jedoch erleben musste, war eine negative Premiere sowohl für mich als auch für eine liebe Freundin und kein Wietpas!-Leserin, die mich begleitete und Maastricht auch seit langen Jahren und sogar noch etwas besser kennt als ich.

Das Kandy Kush probierten wir gleich im Laden. Ein durchschnittliches Gras –  mostly Indica, das war auch das einzige, was es mit dem mir bekannten Kandy-Kush gemeinsam hatte – die Wirkung war klar Indica. Der Geschmack jedoch hatte nichts mit dem typischen Haschisch-Geschmack (Du denkst Du rauchst Hasch aber es ist Gras) von richtigem Kandy-Kush zu tun. Zusätzlich gab es noch White Rhino für 8 € – dazu später mehr, Silver Haze für 11€, Amnesia für 10€ und eine oder zwei Sorten die mir entfallen sind. Am Befreiungstag gab es mindestens 12 verschiedene Sorten im Missouri. Der GAU war jedoch das White Rhino. Leider haben wir das nicht im Shop probiert. Ich nahm direkt einen Plastikgeruch wahr, nachdem ich den Joint angezündet hatte. Der Geschmack war entsprechend. Daraufhin zündete ich einen kleinen Bud pur an und untersuchte das Aschebild – es war nicht eindeutig schwarz oder ölig auf einem weißen Papier, allerdings zwischen den Fingern zerriebene Asche hinterließ schon einen schwarzen und auch etwas öligen Film. Die Anzeichen auf Brix sind nicht zu ignorieren – also wird das Missouri wohl kein Stammshop von mir werden und ich hoffe, dass dieses schlechte Beispiel in Maastricht keine Schule macht. Jedenfalls kannte meine Begleiterin das Missouri besser als ich und sie hatte bislang (das heißt bis vor dem Wietpas) noch nie schlechtes Material erhalten. Wie wir beide übrigens zuvor noch nirgendwo in Maastricht und das in so vielen (ca. 17 oder 18) Jahren.

In der Nähe des Parkautomaten nahe der Rechtsstraat lungerten bei unserer Ankunft zwei Straßendealer, die sich jedoch auf´s Anpfeifen beschränkten und verschwunden waren, als wir das Missouri wieder verließen. Mit einem Luxus-Eis (das seit letztem Jahr jedoch auch 10 Cent günstiger geworden ist und nun pro Kugel nur noch 1,60 anstatt 1,70 kostet) machten wir einen Spaziergang durch das, in abendliche Sonne getauchte, Maastricht über die Sint Servaas-Brücke auf die andere Seite der Stadt zum Easy Going. An den üblichen Ecken in der Nähe der Honderstraat waren mehr Straßendealer zu sehen als am Sonntag. Im Easy Going war wenig Betrieb und auch hier hatte sich das Menü merklich verkleinert. Es waren nur noch zwei Sorten auf der Karte: White Widdow für 9,50 € und Jack Herer für 12 € – was doch recht stattliche Preise sind. Marc Josemans war persönlich anwesend und erkannte meine Begleiterin und mich direkt wieder als wir in den Laden kamen. Er nahm sich Zeit für ein kleines Gespräch mit uns. Ich sagte ihm, dass wir froh seien, ihn ohne Stichverletzungen wiederzusehen, und er entgegnete, dass der Straßendealer, der ihn bedroht hat nun auf die Argumentation setzt, es sei alles inszeniert gewesen. Unwahrscheinlich dass er damit bei der vorliegenden Beweislage durchkommt. Marc Josemans bestätigte, dass Bürgermeister Hoes aktuell gegen die Straßendealer vorgehe, meinte aber gleich dass diese Strategie wohl nur zwei Tage anhalten, und dann wieder gegen die Coffeeshops vorgegangen wird. Er war ein bisschen überrascht, als ich ihm sagte wo und wieviele Drugsrunner ich gerade auf dem Weg gesehen hatte. Zwischenzeitig waren sie wohl gestern einmal abgetaucht und auch als wir das Easy Going verließen, sahen wir keine Dealer mehr. Dafür aber umso mehr Polizei.

Coffeeshop Kosbor - ein Opfer von Hoes Starrsinn - Photo by Antonio Peri

Coffeeshop Kosbor – ein Opfer von Hoes Starrsinn – Photo by Antonio Peri

Leider hatten wir nur noch wenig Zeit. Mittlerweile war es Viertel nach Acht und die meisten Geschäfte längst geschlossen. Auf die Boote warfen wir nur einen kurzen Blick im Vorübergehen und konnten erkennen, dass zumindest das Mississippi geöffnet war. Das Smokey wirkte geschlossen, aber ich wollte unbedingt noch sehen, ob das Kosbor geöffnet hatte. Diese Hoffnung wurde nicht bestätigt. Am Kosbor war alles dicht und es hing auch keine Erklärung oder ähnliches an den Fenstern. Rund um die drei Shops, die bereits Opfer der Razzien wurden, wimmelte es plötzlich nur so von Polizei, die auch langsamer wurden, als sie uns am Kosbor stehen sahen. Ich erklärte noch kurz einer Gruppe französischsprachiger Belgierinnen den Weg zum Heaven 69 als ein Polizeiwagen nach dem anderen vorbeifuhr. Sie sammelten sich kurz an der Brücke nahe der Hondertstraat und es wirkte beinahe, als rückten sie (es war kurz vor 21 Uhr) zur nächsten Razzia aus.

Vielleicht war das der Auftakt zu weiteren Aktionen. Soeben meldet Maastricht dichtbij, dass Onno Hoes nun mit den Schließungen von Coffeeshops fortfahren will.“Ich habe nun drei Shops geschlossen. Wie weit soll ich damit noch gehen? Die Coffeeshopbesitzer haben unserem Rechtssystem den Krieg erklärt,“ sagte Hoes heute morgen gegenüber Radio 1. Hoes spricht von einer exorbitanten Zunahme der Overlast seit dem 5. Mai, dem Tag seitdem die Coffeeshops wieder Touristen bedienen.

Der Bürgermeister erkennt, dass die Situation in einigen Vierteln unbeherrschbar geworden ist. „Seit dem 5. Mai erleben wir einen Zustrom von Menschen aus der Wallonie und Nordfrankreich. Diese Menschen haben nicht nach Maastricht zu kommen. Sie haben nicht das Recht, in den Coffeeshops Cannabis zu kaufen. Diese Menschen haben hier nichts zu suchen.“

Dem Radio sagte Hoes, dass die Coffeeshopbetreiber das Rechtssystem nicht ernst nehmen. „Es gibt ein richterliches Urteil, und sie interpretieren dieses Urteil anders als die Gemeinde. Sie haben beschlossen, dass an Ausländer verkauft werden darf, aber in einem Rechtssystem wartet man die Berufung ab,“ so der Bürgermeister.

Damit bestätigt sich die Befürchtung, die Marc Josemans mir gegenüber gestern noch geäußert hat nun sogar einen Tag früher. Die stark geschrumpften Menus (und im Easy Going sogar noch die Mengenbeschränkung auf 3 Gramm) könnten ebenfalls darauf hindeuten, dass die Coffeeshops keine größeren Lagermengen mehr haben, da sie sich alle auf die baldige Schließung vorbereiten. Was folgt könnte ein weiter Rechtsstreit sein, der wieder monatelang anhält.

Knigge für Drogentouristen

Dürften in jedem Shop zu finden sein: die Hausregeln!

Dürften in jedem Shop zu finden sein: die Hausregeln!

Update: Der VOC hat mit freundlicherweise darauf hingewiesen, dass „Drogentouristen“ nicht unbedingt ein positiv gesetztes Wort ist. Die Überschrift sollte bewusst etwas provokant sein. Trotzdem ist der bessere Ausdruck natürlich „Coffeeshopkunden“ und sollte stattdessen verwendet werden.  Vielen Dank für den Hinweis!

Die Freude ist groß. Einer der Hauptschauplätze der Diskrimierung hat die Richtung gewechselt: Nijmegen ist wieder offen für Jedermann! Natürlich freuen wir uns alle darüber, aber es sollte wohl jedem klar sein, dass wir uns auf  sehr dünnem Eis bewegen! Perfekte Zeit, um sich mal darüber Gedanken zu machen, wie man sich im Ausland und in wunderschönen Nederland im speziellen verhalten sollte.

Niemals sollte man vergessen, dass man dort ein Gast ist. Ihr seid dort „Ausländer“. Und somit seid ihr auch Aushängeschild für Deutschland! Vergesst nie, dass der Mensch zum Pauschalisieren neigt. Man muss sich nur mal die Situation der türkischen Mitbewohner hier in Deutschland anschauen: Der Großteil ist gut integriert und eine echte Bereicherung für unsere Gesellschaft. Leider gibt es auch welche, die sich nicht benehmen können. Und darunter haben dann all jene zu leiden, die die Regeln des guten Benehmens befolgen. Genau dasselbe passiert uns auch, wenn wir uns im Ausland nicht zu benehmen wissen.

Nicht jeder Niederländer ist ein Kiffer. Schlimmer noch: Vielen Niederländern sind die Coffeeshops und deren Begleiterscheinungen ein Dorn im Auge. Dies sollte immer bedacht werden, wenn man sich ins Land der Coffeeshops begibt! Man muss nicht ständig und überall zeigen, dass man ein gut gelaunter Kiffer ist. Gröhlen könnt ihr gerne auf den hiesigen Schützenfesten oder im Fussballstadion – nicht aber in der Innenstadt eines verschlafenen holländischen Städtchens! Auch wird es nicht gerne gesehen, wenn ihr mit einem Joint durch die Gassen rennt. Kiffen könnt ihr zuhause, in Wohnungen von niederländischen Freunden oder im Coffeeshop. Meinetwegen auch an irgendeinem See. Aber dann bitte dezent! Alleine schon aus Jugendschutzgründen!

Im Coffeeshop selbst ist es bekanntlich sehr locker. Hier ist man unter seines Gleichen. Aber auch hier gibt es Regeln, die man beachten sollte: Andere Gäste zu fotografieren ist Tabu! Niemand will sich beim Konsum einer illegalen (!!!) Droge gerne ablichten lassen, auch kein Niederländer.

Versucht es mal, ein wenig Niederländisch zu reden! Ihr müsst kein politische Diskussion führen, aber eine Begrüßung und Verabschiedung und vielleicht sogar den Bestellvorgang kann man ruhig mal in der Landessprache machen! Das muss nicht perfekt sein, aber ihr glaubt gar nicht, wie sympathisch Euch das macht! Natürlich merkt der Gesprächspartner schnell, dass ihr aus Deutschland kommt. Oft switcht er/sie dann selbst zum Deutsch! Mit der Zeit wird man auch immer sicherer! Und wenn ihr Euch nicht traut, dann versucht es wenigstens mit englisch! Dann habt ihr eine „neutrale“ Sprache!

Übrigens: Ein Getränk hat noch niemanden finanziell ruiniert!

Beim Verlassen des Shops verhaltet Euch dezent! Eventuelle Mitbringsel bitte noch im Shop in den Taschen verstauen, nicht erst, wenn ihr schon draußen seid. Haltet nach Möglichkeit auch die 5g/Person-Regel ein! Herumlungern im Eingangsbereich ist auch tabu, erst recht, wenn man ein lautes Organ hat!

Solltet ihr mit dem Auto anreisen (denkt daran: Fahrer bleiben nüchtern!), dann sucht Euch einen freien Parkplatz in der Nähe. Ein kleiner Fussmarsch wird Euch nicht umbringen. Vermeidet das Parken direkt gegenüber des Shops, vor allem, wenn es dort keine richtigen Parkplätze gibt! Und warum nicht mal einen Stadtbummel machen? Auch andere Einzelhändler freuen sich über Euer Geld!

Solltet Ihr Konsumenten von „richtigen“ Drogen sein, dann nehmt die bitte nicht mit in den Coffeeshop. Auch nicht, wenn ihr sie in der Tasche lassen wollt. Ihr gefährdet damit die Lizenz des Shopbetreibers! Ein Coffeeshop sollte auch kein Ort für eine „Afterhour“ sein.  Die Niederländische Drogenpolitik beruht auf Trennung der Märkte. Auch ihr solltet Euch daran halten.

Das Waffen tabu sind, sollte jedem klar sein. Natürlich nicht nur im Coffeeshop, sondern eigentlich auf dem ganzen verdammten Planeten! Der Einsatz einer Schreckschusspistole in Nijmegen letzte Woche hat ein gewaltiges Medienecho erzeugt! Ihr riskiert die Lizenz des Shopbetreibers und den Ruf der gesamten Branche!

Im Prinzip ist das alles nicht schwer: Ihr müsst nur die Regeln des guten Benehmens befolgen. Und die habt ihr hoffentlich alle gelernt…

Ein Wunder: Maastricht bald wieder offen?

Der Gemeinderat von Maastricht wehrt sich endlich offen gegen den strengen Kurs von Bürgermeister Onno Hoes. Eine Mehrheit der Ratsmitglieder will, dass Ausländer in den städtischen Coffeeshops wieder Gras kaufen dürfen, sobald die Shops aus der Innenstadt an den Stadtrand umziehen. Dieser Umzug war bereits früher ein Thema im Stadtrat, aber der Wietpas verhinderte diese Pläne damals.

Maastricht  im Winter

Ist der Dampfer für uns doch noch nicht abgefahren?

Der Staatsrat der Niederlande (Raad van State) – (Kein Wietpas berichtete bereits darüber: Ratssitzung in Maastricht: Hoes planlos und überfordert) möchte, dass die Stadt Maastricht die Verordnung zur Ansiedlung/Verteilung (also den Plänen für den Umzug an den Stadtrand) von Coffeeshops besser begründet, da sich die Situation durch die Einführung des Wietpas geändert hat. Die Fraktionen von PvdA, D66, SP, GroenLinks und zwei lokalen Parteien, lehnen in einer am Montag veröffentlichten Erklärung den Wietpas ab (der war in Maastricht als einziger Stadt der Niederlande beschlossenes Gesetz und daher nicht, wie im Rest der drei Provinzen, bereits durch die nationale Gesetzgebung wieder abgeschafft) und wollen, dass Ausländer in den, dann entzerrten, Coffeeshops wieder willkommen sind.

Auch muss der Anbau von Cannabis legalisiert werden, findet der Rat in der Mehrheit. „Der Vorteil ist, dass der illegale Anbau zu Hause dann scharf verfolgt werden kann“, führte der Fraktionsvorsitzende der D66, Bert Jongen, aus. Auf diese Art könne auch der THC-Gehalt kontrolliert werden und überdies auch Steuern auf den Anbau erhoben werden.

Weiter möchten die Parteien, dass ein Ausweis genügt um Zugang zu einem Coffeeshop zu bekommen. Momentan fordert Onno Hoes, dass die Besucher auch einen Auszug aus dem Bevölkerungsregister bei sich haben. Laut Jongen: „Mit dem Erfolg, dass beinahe kein Hund mehr in einen Coffeeshop geht.“

Jedoch müssten Ausländer, die in Maastricht wohnen, und damit auch aktuell Zugang zu den Shops haben, einen Auszug aus dem Bevölkerungsregister vorzeigen dürfen, da sonst nicht festzustellen sei, ob die Personen auch wirklich in Maastricht wohnen.

Der letzte Absatz ist auf die jetzige Situation bezogen. Der obere Teil bezieht sich auf die Pläne für die Zukunft.

Die letzte Ratssitzung in Masstricht, über die ich hier berichtet habe, sowie die Umfrage der D66 am vergangenen Samstag, zeigten bereits, dass sich etwas bewegt. Das der Widerstand so schnell so offen werden würde, habe ich jedoch nicht zu hoffen gewagt.

Hoes hat nun die Mehrheit seines Stadtrates gegen sich. Nur noch die VVD, PVV und CDA stehen hinter ihm. Das Regieren wird so sehr schwer und für uns gibt es endlich wieder Hoffnung. Das beste wäre, wenn der Stadtrat sich nun schnellstmöglich mit Marc Josemans und dem VOCM (Verband officiele Coffeeshops Masstricht) zusammensetzt und über die Umzugspläne für die Shops redet.

Situation in Venlo

Wie ich es bereits gestern angekündigt habe, war ich heute in Venlo und habe dort beim Nobodys Place gefragt wie es momentan aussieht.

Nachdem Nol van Schaik in seiner Dankesrede beim Cannabis Cup und in den Kommentaren zum dazu passenden Artikel verkündet hatte, dass auch in Venlo Ausländer wieder in die Shops dürfen, wollte ich natürlich gerne wissen wie es damit steht. Viele Leser hatten sich ja gefragt woher die Information kommt und wie sicher sie ist. Leider muss ich sagen, dass sich auch meine Vermutungen komplett bestätigt haben. Momentan weiß man auch in Venlo nicht wie es weiter geht aber man kann sich so ziemlich alles vorstellen. Zur Zeit dürfen Ausländer aber definitiv nicht bedient werden. Ob das so bleiben wird ist weiterhin offen. Die Situation ist also genau so chaotisch wie bisher. Bei den verbleibenden Angestellten bleibt auch nach eigener Aussage immer noch die Angst vor der endgültigen Schließung.

Bevor sich jetzt jemand aufregt, Nol van Schaik hat seine Aussage sicher nur gut gemeint und sich nach seinen Informationen gerichtet. An dieser Stelle übrigens noch mal herzlichen Glückwunsch zur seiner Platzierung beim Cannabis Cup.

Mir wurde beimm Gespräch aber der 7.12.2012 als Termin genannt an dem man wohl mehr erfahren soll. Allerdings wurde mit auch gesagt, dass ich heute echt nicht der Einzige war der das gerne wissen wollte. Wenn es nach den Angestellten ginge, dann dürfte es aber gerne noch mehr Deutsche geben die jetzt nach Venlo kommen und mal nachfragen. Am besten auch bei der Stadt selbst. Je mehr Leute kommen die ein Interesse an den Shops zeigen und sich dabei benehmen desto besser.

Danke noch mal an die Angestellten des Nobodys Place die sich Zeit für die nette Auskunft genommen haben!

 

 

 

Ratssitzung in Maastricht: Hoes planlos und überfordert

Vor dem Staatsrat der Niederlande muss Maastricht begründen, warum es noch immer nötig sei 7 Coffeeshops an den Stadtrand umzusiedeln, nachdem der Wietpas ausländischen Touristen verbietet Cannabis zu kaufen. Vorgestern kam es dazu im Maastrichter Stadtrat zu einer Befragung von Onno Hoes durch den Fraktionsvorsitzenden der D66 im Stadtrat von Maastricht Bert Jongen.

Raad van State – Staatsrat der Niederlande (Bild unter CC-Lizenz)

Ich dachte die Pläne für die Umsiedlung von 7 Coffeeshops in Maastricht seien ein Relikt aus der Vor-Wietpas-Ära und damals gescheitert. Weit gefehlt – die Pläne gibt es noch immer. Vorgestern wurde Onno Hoes (VVD – Bürgermeister von Maastricht) bei den Haushaltsberatungen im Maastrichter Stadtrat dazu von Bert Jongen (D66) zwei Mal befragt und machte dabei keine gute Figur. Jongen forderte Hoes dazu auf, schnell das Gespräch mit den Coffeeshopbetreibern zu suchen um zu evaluieren, ob diese noch an einer Umsiedlung von sieben Shops an den Stadtrand mitwirken möchten. Hoes schwieg dazu.

Nach der Sitzung sagte Hoes: „Stimmt. Das soll nicht heißen, dass ich es nicht mache (also das Gespräch mit den Coffeeshopbetreibern suche). Wir schauen wie es läuft. Ich bin zurückhaltend, da es eine juristisch sensible Sache ist.“

Jan Hoen (CVP) fragte, ob Hoes auch den häufigen Drogenhandel an Schulen berücksichtigen könne. Hoes antwortete daraufhin nur, dass keine Listen mit Klagen darüber von Seiten der Schulen vorlägen. Vertreter von PVM und LPM sagten daraufhin, dass die Schulleitungen das Dealen an den Schulen bagatellisierten. Hoes möchte nun mit den Schulen reden.

Hoes reagiert offen planlos, ängstlich und überfordert. Er schweigt sich aus, und das als Bürgermeister und vor seinem eigenen Stadtrat. Das ist ein Armutszeugnis und wird von den niederländischen Kommentatoren zu dieser Meldung auch genau so wahrgenommen. Vom Kummer darüber, dass Maastricht keinen tatkräftigen „Bürgervater“ hat, bis zu üblen Beschimpfungen von Hoes als „asoziales Schwein“ reichen die Kommentare.

Das Problem an den Schulen – etwas das wir auf „Kein Wietpas!“ so noch nie thematisiert haben – im Gegenteil ging es ja immer nur um die 350m-Abstand-Regelung zwischen Coffeeshop und Schulen, ist noch ein Fakt, der neben der Zunahme des Straßenhandels und dem, immer offensichtlicher werdenden, Versagens des Wietpas als Mittel gegen die „Overlast“ hinzukommt. Es ist ja offensichtlich das die Jugendlichen nun, nachdem die Coffeeshop-Kultur in den südlichen Provinzen durch den Wietpas zerschlagen wurde, leichter an Cannabisprodukte (auch größere Mengen) herankommen. Gerade Jugendliche konnten wohl schwer beziehungsweise unmöglich den Kontakt zu den sogenannten „Kilo-Häusern“ herstellen (der Gastbeitrag zu den Insiderinformationen, zeigt die nötigen Hintergrundinfos dazu auf). Mit marrokanischen Straßendealern im selben Alter wie die Schüler ist das einfacher – noch eine schlimme Folge des Wietpas.

Eines scheint Hoes jedoch gut erkannt zu haben, und das ist der Grund warum er nun lieber schweigt: Die Folgen des Wietpas und die derzeitige Entwicklung sind juristisch hochsensibel. Ein Schelm, wer da an die Worte von Nol van Schaik nach dem Zwischenergebnis der Koalitionsverhandlungen zurückdenkt. Sollten Hoes die möglichen Konsequenzen nur zu bewusst sein? Ein Gespräch über den Umzug an den Stadtrand mit den Coffeeshopbetreibern zum jetzigen Zeitpunkt kann er sich wohl ersparen – deren Antwort dürfte klar sein, wenn es in Südlimburg keine Veränderungen am Wietpas gibt.

Gastbeitrag: Kommentar zur Haltung von Opstelten und Hoes

Wieder mal ein Gastbeitrag. Wie immer: vielen Dank für die Unterstützung!

Ausgangsartikel 1

„Het belangrijkste is dat het aantal drugstoeristen is teruggelopen, zei de minister. Dat was de reden om de pas in te voeren.“

Das Wichtigste ist das die Anzahl der Drogentouristen zurückgegangen ist, sagt der Minister (Ivo Opstelten). Das war der Grund um den Wietpas einzuführen.

Ausgangsartikel 2

Burgemeester Hoes: “Het aantal coffeeshopbezoekers vanuit het buitenland is beduidend afgenomen. Het meldpunt drugsoverlast wordt veelvuldig gebeld en de handel op straat blijkt beheersbaar.

Burgemeester Hoes:“Die Anzahl der Coffeeshopbesucher aus dem Ausland hat bedeutend abgenommen. Die Meldestelle für Drogenbelästigung wird häufig angerufen und der Handel auf der Straße bleibt beherrschbar.“

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Aussagen von Ivo Opstelten (Minister für Sicherheit und Justiz) und Onno Hoes (Bürgermeister von Maastricht) bezüglich des Erfolgs der Wietpas Regelung sehr erschreckend finde. Beide freuen sich ja über den Rückgang der Drogentouristen, sie freuen sich darüber, dass die Ausländer jetzt endlich den Städten fern bleiben.  Die extrem wachsende Aktivität der Straßendealer empfinden sie scheinbar als weniger schlimm.

Das ist schon ein deutliches und unangenehmes Signal. Man bekommt eindeutig gezeigt, dass man dort als Ausländer einfach nicht erwünscht ist.

Diese Entwicklung finde ich sehr schade. Ich studiere zur Zeit in den Niederlanden und empfand die lockere und liberale Art, die einem dort entgegen kam, als äußerst angenehm. Das die neue Regelung  vom Gesetz her einer Diskriminierung nicht gleichkommen soll, verhindert leider nicht wie man sich als Ausländer fühlt.

Manch einer wird sich jetzt fragen: „Wieso ? Es geht doch nur gegen einzelne ausländische Personen deren Verhalten man dort nicht haben will.“  Diese Überlegung ist verständlich aber  man muss sich mal klar machen, was man dort alles an neuen, großen Problemen in Kauf nimmt und was dies letztendlich bewirkt.

Die meisten der sogenannten Drogentouristen kaufen dort ja nicht nur Cannabisprodukte,  sie gehen auch mal eine Runde in der Stadt einkaufen und tun die gleichen Dinge wie viele normale Touristen auch. Ich selbst habe auch noch nie etwas von „Kaffeetouristen“ gehört. Auch nennt keiner die Besucher des  Outletcenters in Roermond „Klamottentouristen“. Nur für Cannabiskäufer gibt es diese tendenziöse Bezeichnung. Die seit dem 1. Mai fallenden Umsätze der  Geschäfte im Maastricht beweisen, dass die Drogentouristen dort auch „normale“ Geschäfte genutzt haben müssen. Ohne Grund schlagen deren Betreiber keinen Alarm. Es sind also nicht nur die Coffeeshops  finanziell betroffen.

Zumal kaum ein Gewerbetreiber so eiskalt vom Staat allein gelassen wird, wenn ihm durchschnittlich 80% seines Umsatzes verloren gehen. Genau das tut man aber jetzt bei den Coffeeshops.

Selbst wenn man nur für den Einkauf im Coffeeshop kommt, muss man sich fragen, warum das verboten werden soll und der Kauf von Klamotten oder Lebensmitteln dagegen völlig in Ordnung ist. Andere Besucher kommen und gehen auch nicht unbemerkt. Natürlich kommen durch die Coffeeshops noch mehr Leute als sonst aber eine Überlastung der Straßennetze und Parkplätze ist  nichts, was man nicht regeln könnte. Da verschiebt man die Shops doch besser  auf deren Kosten an den Stadtrand, anstatt per Gesetz ausländische Kunden abzuhalten. Das wäre sicherlich eine andere Sache als denen das Geschäft kaputt zu machen. Außerdem ist eine Verbesserung der Verkehrssituation nach meinem Empfinden kaum etwas, das man gegen Straßenkriminalität eintauschen sollte. Den Dealer interessiert nämlich weder das Alter noch die Gesundheit seiner Kunden, den Coffeeshopbetreiber allerdings schon.

Inwiefern die Coffeeshopbesucher sonst für Belästigungen gesorgt haben ist fraglich. Jeder der die Cannabiskultur kennt  der weiß auch, dass Menschen die Cannabis konsumieren, eher  nicht auf der Straße rumpöbeln, sich prügeln, randalieren oder sonst wie für Stress sorgen. Bei Kneipen, Fußballstadien und Clubs sieht das allerdings schon ganz anders aus. Diese werden aber komischerweise akzeptiert. Ich habe jedenfalls bis jetzt oft erlebt, wie sehr die Shops darauf bedacht sind sich so gut und ruhig  wie möglich in die Gemeinden einzufügen. Mit dem Bild der Drogenhöhlen voller krimineller Gestalten haben die nichts zu tun. Natürlich sind meine persönlichen Erfahrungen nicht das Maß der Dinge aber sie zeigen mir, dass man mit gutem Willen auch hier etwas erreichen kann. Einen Coffeeshop der dauerhaft für Stress sorgt, könnte man auch so schließen.

Selbstverständlich bereitete die alte Regelung auch den angrenzenden Staaten einiges an Arbeit um die Grenzen zu kontrollieren aber ist das ein Problem welches der niederländische Staat lösen muss oder sollten nicht lieber die Grenzstaaten ihre eigene rückständige Drogenpolitik überdenken? Werden die Niederlande als eigentlich souveräner Staat hier vieleicht sogar unter Druck gesetzt ?

Durch den Wegfall der Ausländer in den Shops geht natürlich wie bereits erwähnt auch ein riesiger Teil des Umsatzes verloren. Somit fehlt auch einiges an Steuern, welche die Shops bis jetzt in nicht unerheblichen Mengen  gezahlt haben. Durch die Maßnahmen  zur verstärkten Bekämpfung des Straßenhandels wird aber noch zusätzlich Steuergeld ausgegeben. Allerdings zeigen Länder wie Frankreich oder Großbritannien ja schon länger, dass dies auf die Dauer nichts bringt. Von den Zuständen in Mexico möchte ich gar nicht erst reden. Auch die Niederländer haben früher schon die Erfahrung gemacht, dass mehr Polizeiarbeit auf die Dauer keinen wirklich positiven Effekt hat. Warum sollte es ausgerechnet jetzt anders laufen ? Dazu  kann bis jetzt keiner der Wietpasanhänger eine Antwort geben.

Außerdem sollte man sich jetzt noch den Grund für den Zerfall der niederländischen Regierung klar machen. Man ist bei der Streitfrage zu einem Sparpaket zunächst nicht zu einer Einigung gekommen und hat sich dann zur Auflösung entschlossen.  http://www.tagesschau.de/ausland/niederlanderegierung106.html

Diese Paket wurde allerdings später noch durchgebracht.  http://www.stern.de/politik/ausland/niederlaendischer-haushaltsstreit-rutte-kratzt-mehrheit-fuer-sparpaket-zusammen-1819313.html

Solch ein Sparpaket wird allerdings von niemanden beschlossen, der mit Geld nur so um sich werfen kann.  Von daher frage ich mich, wieso man auf der einen Seite eisern sparen muss und auf der anderen Seite große  Steuereinnahmen wegfallen lässt und zusätzlich noch Geld für zum Scheitern verurteilte Aktionen rauswirft.

Das man all diese Dinge in Kauf nimmt, nur um die ausländischen Coffeeshopbesucher draußen zu halten, macht mir Sorgen. Allerdings gilt dies hauptsächlich für die konservative Regierung. Die Geschichte zeigt ja, dass Menschen schnell dazu neigen, Ausländer für alle möglichen Dinge die Schuld zu geben.  Das dies in fast allen Fällen absoluter Unsinn ist, ist ebenso bekannt.

Zum Glück habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Niederländer einen immer noch gerne im Land haben, unabhängig für den Grund der Reise.