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Coffeeshops in op de Wallen wollen Klage provozieren

Um gegen das am 1. Juli in Kraft tretende Verbot des Verkaufs weicher Drogen vorgehen zu können, wollen die Coffeshop Besitzer im Amsterdamer Bezirk op de Wallen eine Klage provozieren.

Die Gemeinde hat die Eigentümer im Jahr 2009 vor die Wahl gestellt, das Geschäftsmodell zu ändern oder umzuziehen. Weiche Drogen sollen jedoch ab dem 1. Juli nicht mehr im Amsterdamer Rotlichtbezirk verkauft werden.

Der Anwalt des Bond van Coffeeshopdetaillisten (BCD), Maurice Veldman, weist darauf hin, dass man erst klagen kann, wenn einer der Coffeeshops die Vorschrift verletzt. Das kennt man ja aus Maastricht. Deshalb wollen einige der Coffeeshops am 2. Juli einen Joint verkaufen, um damit eine Klage zu provozieren.

Für die meisten Coffeeshops würde diese Vorschrift bedeuten, dass sie den Laden schließen können.  Jan Goos, der Eigentümer des Speak Easy, sagt, das er seinen Shop zumachen müßte. Er wäre zu klein für ein Café und zu teuer für eine andere Unternehmung. Der BCD hält einen Umzug für die beste Lösung. Im Moment stehen drei von acht betroffenen Coffeshops noch deswegen mit der Stadt in Verhandlung

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Gericht erklärt das I-Kriterium zur zulässigen Maßnahme

Am 5.Juni hat das Gericht in den Haag entschieden, dass der niederländische Staat für den Zeitraum, in dem das B-Kriterium („Wietpas“) in den südlichen Provinzen durchgesetzt wurde, an die Coffeeshops Schadensersatz zahlen muss. Dieses Kriterium verpflichtete die Coffeeshops zum führen einer Mitgliederliste, da sie nun als privater Club angesehen wurden. Zur Begründung hat das Gericht angeführt, dass es auch weniger, in das Privatleben der Konsumenten, eingreifende Maßnahmen gibt, die zum selben Ergebnis führen.  Außerdem behindert die Vorschrift den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr in der EU. Aus diesem Grund ist dieses Kriterium unrechtmäßig.

Insgesamt ist dieses Urteil nur ein kleiner Erfolg für die klagenden Parteien. Das Gericht stellt nämlich in seiner Urteilsbegründung fest, dass das I-Kriterium, welches festlegt, dass nur Einwohner der Niederlande in den Coffeeshops einkaufen können, eine angemessene Lösung ist. Diese Vorschrift hat den Drogentourismus in den betroffenen Provinzen drastisch reduziert und ist deswegen eine zulässige Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen.

Immerhin, auch ein kleiner Erfolg ist ein Erfolg. Wenigstens werden die Coffeeshops für die entgangenen Umsätze in diesen Provinzen entschädigt.Die Höhe des Schadensersatzes ist noch nicht bekannt. So wie Willem Vugs vom Toermalijn in Tilburg sagt, könnte er in die Millionen gehen. Die Vereinigung der Cannabishändler hat errechnet, dass die Shops im Süden des Landes mindestens 80% ihres Umsatzes verloren haben.

Für Leute, die nicht in den Niederlanden wohnen, ist es jedoch eigentlich eine schlechte Nachricht, da der Niederländische Staat wieder einmal bestätigt bekommt, dass die Beschränkung auf die Einwohner der Niederlande eine legale Möglichkeit ist, den Zustrom an ausländischen Cannabis Konsumenten zu reduzieren.

Beide Parteien haben angekündigt in Berufung zu gehen. Minister Opstelten will erreichen, dass das B-Kriterium als angemessen erklärt wird. Der Bond van Cannabis Detaillisten sieht das I-Kriterium weiterhin im Widerspruch zu europäischem Recht.

Der vollständige Text des Urteils in deutscher Übersetzung kann nach dem „Klick“ gelesen werden. Der Originaltext wurde auf der offiziellen Seite des Gerichts noch einmal zurückgezogen. Deswegen ist er im Moment nicht mehr im Original verfügbar. Wenn es noch Änderungen gibt, wird die Übersetzung natürlich ergänzt.

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Eindhoven wieder in der Top 3 der Kriminalitätsstatistik

Eindhoven ist am vergangenen Wochenende wieder in die Top 3 der Kriminalitätsstatistik des ‚Algemeen Dagblad‚ zurückgekehrt. Im Jahr 2010 belegte Eindhoven den ersten Platz. In den folgenden Jahren 2011 und 2012 konnte sie auf den sechsten Platz zurückfallen. Eindhovens Bürgermeister Rob van Gijzel (PvdA) führt den neuerlichen Anstieg auf den seit 2010 erhöhten Aufwand im Kampf gegen den Anbau von Cannabis und die Bekämpfung von kriminellen Banden in Brabant zurück. Der Bürgermeister weist in einem Brief an den Gemeinderat darauf hin, dass hier viele Kapazitäten gebunden werden, welche dann leider auf Kosten der Bekämpfung anderer Straftaten gehen. Eindhoven verzeichnet hier einen Anstieg vor allem bei Auto- und Wohnungseinbrüchen sowie Taschendiebstahl. „Der Aufwärtstrend ist gebrochen und das ist enttäuschend“ sagte der Bürgermeister zu diesem neuerlichen Anstieg.

Die Zeitung ‚Algemeen Dagblad‘ veröffentlicht regelmäßig eine Rangliste der niederländischen Städte. Die Statistik berücksichtigt dabei vor allem Straftaten welche das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigen. Dazu zählen Delikte wie Diebstahl, Einbruch oder Körperverletzung. Platz eins belegt dabei Amsterdam. Danach folgen mit annähernd gleicher Punktzahl die Städte Rotterdam, Eindhoven und Maastricht. Die Punktzahl richtet sich dabei nach der subjektiven Wirkung auf das Sicherheitsgefühl der Allgemeinheit. So bekommen Einbrüche in Wohnungen eine höhere Punktzahl als ein Autoeinbruch und eine Körperverletzung wird höher bewertet als Vandalismus.

Gastbeitrag: Reisebericht #AMS420

Blogger versuchen stets alle davon zu überzeugen, selbst zu bloggen. Seine Gedanken, Informationen und Probleme mit anderen zu teilen bringt uns Gesellschaftlich nach vorne. Und nachdem mein guter Freund Manuel mich davon überzeugt hat, auf eine Ausnahmegenehmigung hinzuarbeiten, hab ich ihn davon überzeugt, auch zu bloggen. Stolz darf ich auch verkündigen, dass der geniale Name seines Blogs, „Ausnahmemedizin“ auf meinen Mist gewachsen ist. Als Cannabispatient hat er viel zu erzählen und ich freue mich auf seine Beiträge. Belohnt ihn bitte mit ähnlichen Besucherzahlen wie mich! Sein Gastbeitrag (hier auch in seinem Blog) gibt seine Erfahrungen auf dem SmokeOut im April wieder. Bevor alle gleich meckern: Er darf unter dem Einfluss von Cannabis Auto fahren und hat dies auch schriftlich bestätigt.

Am 20.04.2013 war es so weit: Ich habe mich mit der Truppe von „Kein Wietpas!“ und ein paar anderen Leuten aus der deutschen Aktivistenszene in Amsterdam zum Smoke Out getroffen, um gemeinsam mit Ihnen gegen den Wietpas bzw. die niederländische Drogenpolitik zu demonstrieren.

Und dabei stand ein Tag vor diesem Event noch nicht einmal fest, ob ich überhaupt nach Amsterdam komme, da meine Partnerin ausgerechnet an diesem Samstag arbeiten musste, was nur alle zwei Monate einmal vorkommt. Ich habe sie dann an diesem Morgen zur Arbeit gebracht, danach habe ich unseren Hund bei Ihrer Mutter abgeliefert und dann konnte die Reise losgehen. Meine Partnerin ist nach der Arbeit von Ihrer Mutter abgeholt worden, sodass ich nicht auf die Zeit achten musste und den Tag entspannt angehen konnte.

Vor der Fahrt habe ich noch einmal meine Medizin eingenommen und eine Dosis (in Form eines Joints) meiner Medizin habe ich zur Reserve mitgenommen, falls ich in einen Stau komme und zwischendurch mal eine Pause machen würde. Das kam jedoch nicht vor und ich erreichte Amsterdam gegen 11 Uhr, wobei ich das riesen Problem hatte, dass ich nie Guthaben auf dem Handy habe und aus dem Grund niemanden vom „Kein Wietpas!“ Team erreichen konnte. Ich entschloss mich, erstmal weiter nach Haarlem zu fahren, wo Nol van Schaik, einer der Initiatoren des 4:20 Smoke Out zwei Coffeeshops betreibt, und da mobo von „Kein Wietpas!“ in gutem Kontakt zu ihm steht, habe ich gehofft, mobo im Coffeeshop Indica anzutreffen. Dem war nicht so, aber Nol hat mich sehr freundlich in Empfang genommen und hinter den Tresen an seinen PC gelassen, um mobo über Facebook zu kontaktieren. Nachdem mir das gelungen war entschied ich mich, mein Auto in Haarlem stehen zu lassen und mit der Bahn nach Amsterdam reinzufahren und ich denke, dass es sowohl finanziell als auch zeitlich die richtige Entscheidung war.

Die Purtüte aus dem Indica wirkte noch nach, als ich am Bahnhof von Haarlem meine vorgedrehten Joint von zuhause rauchte, um die Zeit bis zum Erscheinen der Bahn sinnvoll zu nutzen. Zu meiner Überraschung und wie sich herausstellte auch zu meinem großen Glück gibt es in der Bahn in Amsterdam kostenloses W-Lan, denn ich hatte mit mobo noch keinen konkreten Treffpunkt ausgemacht und am Bahnhof hätten wir uns warscheinlich nicht gefunden. Wir verabredeten uns für Barneys Coffeeshop, in dem wir uns dann auch trafen und ich den Rest vom „Kein Wietpas!“ Team kennenlernen konnte (mobo kannte ich bereits vorher). Dort konsumierte ich einen Purjoint und einen nahm ich für das Smoke-Out mit, allerdings hätte ich mich besser schon direkt für den ganzen Abend eindecken sollen, da ich später nicht mehr die Gelegenheit bekam, mir meine Medizin für den restlichen Abend zu besorgen.
Eine dreiviertel Stunde vor dem Smoke-Out haben wir uns vom Barneys aus auf den Weg zum Stadhuis gemacht, was fast unser nächster schwerwiegender Fehler geworden wäre, denn wir bemerkten schnell, dass das Stadhuis 6 km entfernt ist und wir es zu Fuß unmöglich rechtzeitig erreichen können. Wie der Zufall so will, sahen wir auf unserem Weg ein Großraumtaxi am Straßenrand stehen und obwohl der Fahrer gerade Pause machte, versprach er uns, sobald er sein bestelltes Essen bekommen hatte, uns noch rechtzeitig am Stadhuis abzusetzen, wo wir dann auch um 16:15 Uhr eintrafen… Puhhh, das sollte wohl so sein.
Eine stattliche Menschenmenge war vor einer kleinen Bühne versammelt und die beiden Initiatoren – Peter Lunk und Nol van Schaik – heizten der Menge ein und stimmten den Countdown an, bis pünktlich um 16:20 Uhr eine riesige Rauchwolke den Vorplatz des Stadhuis in Nebel hüllte. Danach folgten noch einige musikalische Beiträge und Reden von Menschen aus den verschiedensten Ländern, u. a. trat auch Selassikai auf und Antonio Peri hielt eine spontane Rede. Insgesamt war der oder das Smoke Out in Amsterdam ein tolles Event, obwohl ich eigentlich noch mehr Besucher erwartet hätte.

Dies spiegelte sich leider auch auf dem anschließenden Festival wieder, welches etwas außerhalb von Amsterdam stattfand (keine Coffeeshops in der Nähe, um sich nochmal eindecken zu können), obwohl vorher auf dem Smoke Out noch eine ganze Menge Freikarten verteilt wurden. Da ich relativ spontan in Amsterdam war, hatte ich das Glück, mir im Vorfeld noch keine Karte gekauft zu haben und so konnte ich mir das Eintrittsgeld sparen. Ich war mit dem Team von „Kein Wietpas!“ als Erster an der Halle, allerdings war ich der Einzige, der kein V.I.P. Ticket hatte. Die V.I.P. Gäste durften zuerst rein und ich musste noch warten, aber schon kurze Zeit später kam mobo mit einem V.I.P. Bändchen wieder raus… Der Wahnsinn oder? Leider konnte das auch nichts an der überdimensionierten Halle ändern, allerdings musste ich mir keine Gedanken mehr um meine Medizin machen, da im V.I.P. Bereich ständig Medizinal-Cannabis-Zigaretten kreisten. Unangenehm war es mir dennoch, keine eigene Medizin dabei gehabt zu haben. Der Höhepunkt des Festivals war neben verschiedenen Ständen von Head- und Growshops und einem Barbier ein großer Contest, bei dem vier Teams aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Deutschland in verschiedenen Disziplinien wie z.B. möglichst schnell 1g Ice-O-Lator Hash durch eine(n) Bong zu rauchen gegeneinander antraten. Die deutschen konnten dabei hinter den Niederländern und den Briten den dritten Platz belegen, was aber eigentlich völlig nebensächlich war. Obwohl ich an diesem Tag auch etwas mehr Cannabis konsumiert habe als normal, möchte ich diesen Contest dennoch hier kritisieren, da diese exzessive Kifferei mit Sicherheit nicht mehr der Gesundheit dienlich sein kann und auch für die Außenwirkung finde ich es relativ unpassend. Mich wundert es, dass ich bisher nirgends Kritik zu diesem Contest gelesen habe!

Der ganze Tag in Amsterdam hat sich trotz einiger Komplikationen mehr als gelohnt und gegen 1 Uhr habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht (erst mit der Bahn zurück nach Haarlem und dann weiter mit dem Auto). Um 3:15 Uhr war an der Grenze alles ruhig. Ich erwähne das, weil ich zwar Auto fahren darf, aber trotzdem noch nicht weiß, wie unwissende Polizisten auf mich reagieren. Selbstverständlich hatte ich auf dem Rückweg nach Deutschland kein Cannabis im Gepäck, da die Einfuhr auch für Patienten strengstens verboten ist, selbst wenn es meine Medizin ist, die ich vorher schon aus Deutschland ausgeführt habe (was ich streng genommen auch nicht darf, aber die Niederländer sehen das nicht so eng)! Als ich um halb fünf zuhause ankam, ging dann ein langer und ereignisreicher Tag zuende.

5. Cannabis Bevrijdingsdag 2013 Amsterdam 16.06.2013

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Für unsere Amsterdam Fans gibt es im nächsten Monat einen Termin, den sie sich unbedingt vormerken sollten: Am 16.06.2013 findet ab 14h  das 5. Cannabis Bevrijdingsdag Festival im Westerpark statt. Der Eintritt ist frei!!!

Mit dem Cannabis Befreiungstag soll ein Signal zu allen Politikern gesendet werden:

Weg mit dem I-Kriterium und allen anderen repressiven Massnahmen gegen Cannabis!!!
Es ist Zeit für eine rationale Legalisierung – je mehr Leute kommen, desto klarer wird das Signal sein.

Für Euer leibliches Wohl wird natürlich gesorgt. Es werden verschiedene Bands sowie DJ´s für Musik sorgen. Es wird einen Markt für Hanfkleidung geben, sowie verschiedene andere Stände. Dazu gibt es noch ein Cannabis-Filmfestival. Auch werden die Highlife Cannabis Cup Ceremonies erörtert. Hier ein kleiner Überblick aus dem Programm:

Main stage:
14.00-14.05:    Opening
14.05-14.50:    DREADLESS
15.20-15.30:    Speaker: Chris Garrit (nightmayor of Groningen)
15.30-16.15:    DIRTY SOUL ROCKERS (UK)
16.45-16.55:    Speaker: Craig Reinarman (US)
16.55-17:45:    THE COSMIC CARNIVAL
18.20-18.30:    Speaker: Ben Dronkers (founder Hash Museum, Hempflax, Sensi Seeds)
18.30-18.45:    Highlife Cannabis Cup Ceremonies part 1
18.45-19.45:    MOZES AND THE FIRSTBORN
20.20-20.25:    Speaker: Doede de Jong (Holland’s best known cannabis grower)
20.25-20.40:    Highlife Cannabis Cup ceremonies part 2
20.40-20.45:    Speaker: Henk van Dalen (founder Dutch Passion)
20.45-22.00:    LUCKY FONZ III

Dj Stage:
14.50-15.20:    Back-a-Wall Soundsystem
16.15-16.45:    Dj Skunkstar (AU)
17.45-18.20:    Back-a-Wall Soundsystem
19.45-20.20:    Dj Skunkstar (AU)

Cannabis Film Festival:
Program to be announced…

Den Facebookevent findet ihr hier

Natürlich wird „Kein Wietpas!“ versuchen einen seiner rasenden Reporter auf das Festival zu schicken um Euch mit schönen Fotos und Infos zu versorgen. Besser wäre es natrülich, wenn wieder viele von uns der schönen Stadt Amsterdam einen Besuch abstatten könnten.

#AMS420 2013 Picdump #2

Und hier noch ein paar weitere Bilder von mir. Wie immer: Creative Commons mit Namensnennung!

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Erste Details zu #AMS420 2014

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Wahrscheinlich taumelt ihr gerade alle vor Freude über die guten Nachrichten durch die Gegend (Ich hingegen hänge freudestrahlend am Tropf im Krankenhaus). Doch neben dem I-Kriterium (das gerade bröckelt) gibt es noch viel mehr Probleme, die angepackt werden müssen. Ganze vorne natürlich die echte Legalisierung. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Gerade hat mir Peter Lunk ein paar Details zum #AMS420 2014 genannt. Das nenne ich Aktivismus! Solltet ihr nach dem Festival NICHTS mehr geraucht haben, dürfte ein Bluttest immer noch positiv sein und schon hat die Planung für das nächste Jahr begonnen.

Das Konzept in diesem Jahr war wirklich nett, hatte aber mit ein paar Problemen zu kämpfen.
Selbstkritisch hat Peter sich als Aktivist und NICHT als Festivalplaner bezeichnet. Daher soll es nächstes Jahr KEIN Festival wie in diesem Jahr geben, dafür aber einen wesentlich längeren Protest. Das ganze wird dann in Form einer Parade stattfinden. Gestartet wird (nach derzeitigem Stand) im wunderschönen Vondelpark gegen 12 Uhr mit dem Ziel Stadthuis, wo wie bisher der Smokeout stattfinden wird. Da es 2 Jahre in Folge extrem friedlich und problemlos abgelaufen ist, ist Peter sich sicher, dass die Gemeinde das genehmigen wird.

Die Cannalympics werden dann, wie 2012, wieder in Haarlem am Tag darauf ausgetragen, was das Ganze wesentlich familiärer wirken lässt.

Es ist noch fast ein Jahr bis dahin, und es wird mit Sicherheit noch einiges an Planung nötig sein, aber das Grundkonzept steht. Und mir persönlich gefällt es sehr gut!

Natürlich wird „Kein Wietpas!“ wieder mit dabei sein!

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Reisebericht Smoke Out AMS420 oder „Winkend vor den Laternenpfahl!“

Wir haben überlegt ob wir nun alle einzeln einen Reisebericht schreiben, oder gemeinsam einen, oder zu jedem Tag jemand anders. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass jeder seinen eigenen Reisebericht fertig stellt. Ich fang dann mal an :-D

Am Freitag sind wir gegen 12:30 in Köln gestartet. Mobo hatte sich morgens in den Zug gesetzt um dann seine Mitfahrgelegenheit bei uns zu nutzen. Soweit hat alles prima funktioniert! Geplante Ankunftszeit war 14h – 15h Uhr und die haben wir auch gehalten. Gegen 14h erreichte uns die Nachricht von Antonio das er schon den Bungalowpark erreicht hat – und wir waren auch gegen 14:30 anwesend. Jan Onym von der DEA war auch schon da – so stand dem einchecken nichts mehr im Wege. Nur unsere Frankfurter Freunde fehlten noch – die hatten sich aber in der Zwischenzeit gemeldet, der Mietwagen war verspätet an der Station. Wir planten indes schon mal den Einkauf – denn es waren ja 7 hungrige Kiffer zu versorgen, was sich als nicht einfach herausstellte. Sporadisch kannten wir uns ja schon (mobo kannte Antonio, meine Frau & Ich kannten mobo, mobo kannte Jan usw.). Jedenfalls hat die „Chemie“ untereinander gestimmt und so konnte es dann auch endlich los gehen. Wir waren sehr zufrieden mit dem von uns gemieteten Bungalow. Es gab sogar eine Sauna, obwohl wir die nicht extra zu gebucht hatten. Im Großen und Ganzen machte der Park einen sehr sauberen und familiären Eindruck.

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Wir sind dann gegen 19h bei Nol im Indica angekommen. Dort erwartete uns auch schon der andere Teil des KeinWietpas Autoren Teams – Hanfgleichstellen & Sebo. Wir haben uns alle begrüßt und durften uns auf Nol´s Stammplatz „breit“ machen.

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Nol begrüßte uns ebenfalls sofort und freute sich das wir gekommen sind. Zur gleichen Zeit sendete JDTV einen Live Stream aus dem Shop – wer also wollte, konnte das ganze KW Team beim abdichten beobachten. Nol lies sich auch nicht lange lumpen, und reichte uns ein kleines „Dankeschön“ für unsere geleistete Arbeit in den letzten Monaten. Wir durften uns über das UK Cheese Ice-O-Later freuen, was am Tag später bei den Competitions während der Cannalympics genutzt wurde. Was für ein Duft! Was für ein Geschmack! Was für ein High! 20130423-161944.jpg

Nol hat bestens für unser leibliches Wohl gesorgt, und ich möchte mich dafür hier auch noch einmal bedanken! DANKE NOL! Sogar die Pizza wurde an unseren Tisch geliefert…. Da blieb kein Wunsch offen. Wir haben alle das „Siska Berry“ (13EUR) ganz besonders genossen – und ich kann jedem diese Sorte einfach nur empfehlen. Solch ein „Berry“ Aroma habe ich lang nicht mehr geschmeckt. Aber auch das WW und das Ice Haze waren nicht von schlechten Eltern. Wer wollte durfte dann noch „Bartender“ spielen (die Fotos kennt ihr ja bereits). Aber auch die stärksten Kiffer machen irgendwann mal schlapp – und so war um 01h Schluss für uns. Wir hatten jeder das Tagesziel mehr als erreicht und unser Bett freute sich auf uns. Im Großen und Ganzen war das der beste Abend am ganzen Wochenende. Wir hatten jede Menge Spaß und konnten auch schon ein paar wenige Leser kennen lernen. Zuhause sind wir dann schnell ins Bett. Antonio hat noch versucht die Sauna an zu bekommen – hat es aber aus „dichtheitsgründen“ dann doch wieder gelassen. So sind wir alle nach zwei – drei Ballons aus dem Volcano auch recht schnell ins Bett gekrabbelt. Wir waren ganz schön Nervös wegen dem morgigen Tag…

Der Samstag war gekommen und wir waren (teilweise) schon recht früh auf den Beinen. Da wir (meine Frau & Ich) ja auch unseren Hund mit hatten, und dieser den ganzen abend alleine bleiben würde war unsere Planung für den Vormittag klar. Mit dem Hund zum Strand um ihn auszupowern. Die anderen sind schon was früher nach Amsterdam um die Shops unsicher zu machen. Wir sind recht überpünktlich in Volendam los (der Bus zum Centraal fährt nur 29 Min) um pünktlich auf dem Smoke Out anzukommen. Da unsere Bushaltestelle quasi direkt vorm „Voyagers“ lag – musste ich dringend dort rein um mir den Laden mal anzusehen. Sehr klein – sehr gemütlich – gutes Gras. Aber auch sehr teuer! Ich habe mir dort ein Hol
y Grey Kush (bekomme den Namen nicht mehr zusammen) für 13,50 EUR (0,7g) geholt – was sich durchaus rauchen lässt. Den Preis finde ich nur etwas fragwürdig…. Da waren wir aus Haarlem aber was anderes gewohnt. Jedenfalls haben wir uns dann auf den Weg zum Gemeindehaus gemacht. Immernoch 30 Minuten zu früh dort angekommen, sind wir dann noch über den Hippy Trödelmarkt getappert um Schmuck für meine Frau zu suchen (und zu finden). Dann war es endlich 16h und man durfte zum Treffpunkt. Dort haben wir recht schnell die Demo gefunden. Bisher war nur Nol, Peter und mir nicht bekannte Menschen anwesend. Stefan, Antonio und Jan waren irgendwo – nur nicht auf dem Smoke Out. Nach telefonsicher Rücksprache stellte sich heraus, dass die drei mit Taxi auf dem Weg zum Gemeindehaus waren – und dort sind sie dann auch um 16:10 (oder so) angekommen. Nun über das Smoke Out selbst gibt es ja einige Videos auf Youtube. Es waren nicht sehr viele Leute da – ich denke weniger als letztes Jahr. Was ich sehr schade finde. Zumal das dort anwesende Publikum zum größten Teil aus „Ausländern“ bestand. Sehr viele Deutsche, sehr viele Engländer. Wir haben versucht für Overlast zu sorgen – nur ob und in welcher Weise das Samstags vor einem geschlossenen Rathaus etwas bringt lasse ich nun mal dahingestellt. Mich hat es gefreut, viele treue Leser bei dieser Gelegenheit einmal persönlich kennen lernen zu dürfen. Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den anonymen Spender! Uns wurde etwas Wappa & NLX aus Eigenanbau (geschmuggelt aus DE nach NL :-D)) geschenkt – als Dank für unseren Blog und unseren Einsatz. „Respect!“ dafür!

Mir wurde ebenfalls eine Probe zugesteckt, welche PK13/14 verseuchtes Gras enthielt. Mit den Worten „Du hattest recht.“ Darüber werde ich in den nächsten Wochen noch einen genaueren Bericht verfassen – daher bitte ich hier um Geduld. Ich kann Euch aber auf die neue DEA Folge hinweisen, unser Leser Krautkontrol hat dort ein Video bezüglich dieser „Streckart“ eingesendet und dieses wurde mit der letzten Folge veröffentlicht. Mein besonderer Dank geht ebenfalls an Antonio der eine gute Rede aus dem „Stehgreif“ auf das Pakett gelegt hat. DANKE ANTONIO für diese fette Rede!

Ich habe auf dem Smoke Out dann näheren Kontakt zu Soma gefunden, und kann jedem nur empfehlen den Candy Ice-O-Later von Soma mal selbst zu backen. Ich durfte ein Riegelchen von Soma naschen und das hat mich die nächsten zwei Stunden „beschäftigt“ – meiner Frau erging es auch nicht besser. Wir sind dann irgendwie vom Smoke Out zum „The Sand“ gekommen – wie und in welcher Weise entzieht sich leider meiner Kenntniss. Jedenfalls waren wir recht früh da, gegen 18:30h kam ich in der Schlange dann zu mir :-D. Die Rausschmeisser wurden dann erstmal vor unseren Augen instruiert, dass nun auch 5g Gras pro Person „okay“ sind. Und dann machte der Laden auf :-D. Für meine Begriffe waren wir zu früh da. Das werde ich im nächsten Jahr auf anders handhaben. Um 20h fingen dann die Cannalympics an. Hier traten erwählte Kiffer verschiedener Nationen in verschiedenen Disziplinen gegen einander an. Weltmeister wurden wie zu erwarten war, die Niederlande – den zweiten Platz holte sich das Englische Team, und den dritten Platz belegten die Deutschen – vor den Italienern. Das Festival war leider nicht sehr gut besucht und verlief sich in der großen Halle. Leider war das aber die einzige Location wo man auch rauchen durfte. Für diesen Abend war das „The Sand“ der größte Coffeeshop der Welt! Es wurden Preise verlost, oder man konnte sich seinen Bart bei einem echten Barbier stutzen lassen. Dadurch das wir so früh dort waren, waren wir allerdings auch recht früh „fertig“. Gegen 1h traten wir dann geschlossen den Rückweg an. Leider etwas zu früh, wie wir im nachhinhein noch erfuhren. Denn die versprochenen „Specials“ kamen wohl erst nachdem wir weg waren. Trotzdem war es ein gelungener Abend und ich möchte ihn auch nicht missen.

Am Sonntag habe wir dann beschlossen getrennte Wege zu gehen. Was Antonio, Mobo und Jan gemacht haben wisst ihr ja schon aus der Videobotschaft. Ich hatte mit meiner Frau eine Einladung zu Soma bekommen, der wir auch gefolgt sind. Wir haben also unseren Sonntag Nachmittag bei Soma im Wohnzimmer verbracht. Wer jetzt auf ein Interview hofft, den muss ich leider enttäuschen. Wir haben lediglich zusammen einen geraucht und über Gott und die Welt gesprochen. Auch Soma war der Meinung, dass der Event-Ort etwas zu großzügig gewählt wurde. Was aber aus besagtem Grund nicht anders möglich war. Nun, ich habe mit Soma sein Amnesia sowie Amber Glass geraucht. Im nachhinein denke ich das es ein Fehler war – denn nun ist mein „Geschmack“ entgültig versaut. Strassenware brauch mir nun gar nicht mehr unter die Augen zu treten. Aber auch Soma meinte, dass viel zu viel gestrecktes und schlechtes Gras im Umlauf sei. Nach guten zwei Stunden sind wir dann noch in den Vondelpark um dort mit Sebo und einigen seiner Freunde den Tag ausklingen zu lassen. Auch hier gab es wieder „Candy“ zu naschen. Es ist schon wahnsinn was man alles so aus Wiet herstellen kann! Gegen abend sind wir dann wieder heim, wo auch schon den Rest der Mannschaft auf uns wartete. Wir mussten dann noch den Bungalow grundreinigen – haben die Sauna dann endlich mal genutzt und sind dann fertig ins Bett.

Montag morgen fühlten wir uns glaub ich alle wie „winkend vor den Laternenpfahl“ gelaufen :-D. Leider gab es einigen „Hick-Hack“ da Antonios Mitfahrgelegenheit ihn aus privaten Gründen nicht mit zurück nehmen konnte. Meine Auto war mit Gepäck, Hund und mobo leider auch schon voll. So musste Antonio leider mit dem Zug zurück. Was auch geklappt hat soweit ich es mittlerweile mitbekommen habe.


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Nun freuen wir uns auf den Smoke Out 2014…. Vielleicht in Berlin!?

Ein Videogruß an Euch

Ich mache hier gar keine großen Worte. Schaut‘s Euch an…

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Kein Wietpas! auf dem 420 Smokeout in Amsterdam

Morgen geht es zurück und dann folgt eine ausführliche Berichterstattung. Hier erst einmal meine kleine Ansprache, die ich ziemlich zum Anfang des 420 Smokeouts gehalten habe. Nun ist kein Wietpas auch im Herzen der Niederlande bekannt. Das ganze Team grüßt alle Leser ganz herzlich aus dem wunderschönen Amsterdam und ist bald wieder für Euch da.

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