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Venlo sollte sich auch bald öffnen… ?!

Nijmegen war die erste große Niederländische Stadt, die ein eingeführtes und durchgesetztes I-Kriterium nach 22 ½ Tagen wieder verworfen hat und die Türen der Coffeeshops für Touristen wiedereröffnete. Angewiesen hat das Hubert Bruls, Bürgermeister von Nijmegen, erklärter Touristenfeind und grundsätzlicher CS – Gegner (z.B. wollte er im Ausland lebenden Niederländern den Zugang zu CS gewähren – aber keinen Deutschen) .
Bruls war bis Ende Mai 2012 Bürgermeister von Venlo, tauschte diesen Platz aber mit Wim Dijkstra (PvdA), der bis November in Venlo kommissarisch das Bürgermeisteramt übernahm. Antoin Scholten (VVD) ist nun der gewählte Bürgermeister Venlo´s.
Nachdem das Venloer Ratsmitglied Hay Janssen (PvdA), unmittelbar nach Bekanntwerden der Nijmegener Kehrtwende, auf Twitter Antoin Scholten aufrief es Bruls gleich zu tun – wollte ich genauer wissen, was uns wohl in Venlo demnächst erwarten könnte.

Antoin Scholten ist uns bisher eigentlich erst einmal unangenehm aufgefallen mit dem Ausspruch „Er sei froh, das die Deutschen nicht mehr in seiner Stadt seien“. – Und ich habe mir einen „Wolf gesucht“ das Zitat zu finden – leider nicht. Ich denke fast, das im größeren Zusammenhang diese Aussage sich gegen „Drogentouristen“ IN der Stadt richtete und nicht gegen Drogentouristen innerhalb der Gemeinde! Scholten hat sich, nicht erst als Bürgermeister von Venlo, GEGEN den Wietpas ausgesprochen. Die sogenannte Overlast ist ihm ein Dorn im Auge, hat er oft genug betont – statt strengeren Durchgreifens hat er, zu Wietpas-Zeiten, dann aber solche Vorschläge in den Raum geworfen wie „Anonyme Registrierung in CS mit offener Mitgliederzahl und Mehrfachregistrierung“ um wenigstens die Niederländer wieder in die Shops zu bekommen. Des Weiteren hat er vor dem Wietpas dafür plädiert keine weiteren nationalen Alleingänge zu machen – sondern die Softdrugs auf „ein Europäisches Niveau“  zu heben.  Scholten scheint mir vom ganzen Wesen (ich habe heute nichts anderes gemacht als „ALLES“ von ihm zu lesen was ich finden konnte – wenn ich Zeit hatte) ein Realist zu sein. Wenn es nach ihm ginge würde die EU Deutschland und Belgien zwingen dafür zu sorgen, das kein Belgier und Deutscher mehr nur wegen Dope nach Holland fährt. Er gehört keinesfalls zu den Hardlinern a la Hoes und Opstelten die das CS-System entfernen wollen. Ihm sind die 18-2x-jährigen „NurKäufer“ ein Dorn im Auge – weil eben genau diese „Zielgruppe“ auch die interessanteste für die Straßendealer ist – um diese Straßendealer zu minimieren ist er aber „zu vielem bereit“.
Die Straßendealersituation bekommt er aber nur mit der Abschaffung des I-Kriteriums gemildert und darum wird er es tun! Der Gemeinderat steht hinter ihm – und man hört NICHTS – GARNICHTS! Das ist ein gutes Zeichen! Scholten überlegt – weil er grundsätzlich nicht unüberlegt  handelt.

Das war meine persönliche Einschätzung von Antoin Scholten und Prognose zu Venlo. Im Laufe des Tages sind aber noch einige neue Informationen hinzugekommen, die uns eine kleine Zeitachse liefern.

Die Venloer Parteien erwarten kurzfristig eine Drogendebatte des Gemeinderates um die Vorgehensweise zu besprechen. Derweil prescht die PvdA nach vorne und wird am kommenden Montag (28.01.2013) im Venloer Gemeinderat eine „Motie“ zur Abstimmung bringen. In dieser wird der Bürgermeister aufgefordert, mit sofortiger Wirkung, in der Gemeinde Venlo wieder die Bedingungen herrschen zu lassen wie sie VOR dem 01.05.2012 waren.
Was kurzfristig ist? Keine Ahnung! Noch vor dem PvdA-Antrag? Nicht viel Zeit… ;-)
Montag wird der Gemeinderat die „Motie“ der PvdA auf jeden Fall schon mal mit einer großen Mehrheit durchwinken – Scholten muss daraufhin aber nicht das I-Kriterium abschaffen – das obliegt einzig und allein seinem Gutdünken. Scholten ist Realist – Bruls nicht. Bruls hat schon offen – Scholten bald auch… aber nicht Montag.

100€ an den Schildower Kreis mit dem Stichwort „KeinWietpas – HanfG schreibt Scheiße“ – wenn Scholten in Venlo nicht vor dem 01.03.2013 die Türen aufmacht. Versprochen!

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Bruls zeigt Einsehen…

Nijmegen die erste große Stadt rudert zurück.

Heute Mittag, gegen 13:00 bekamen die ersten CoffeeShops in Nijmegen die offizielle Benachrichtigung, das Bürgermeister Bruls das Durchsetzen des I-Kriteriums bis auf weiteres aussetzt. In diesem Schreiben macht er noch einmal deutlich, das er mit dieser uneinheitlichen Reglung auf Landesebene sehr unzufrieden ist… und solange da keine Klarheit herrscht wird er das I-Kriterium in seiner Stadt nicht kontrollieren und gewährt jedermann Ü18 den Zugang in die CS der Stadt Nijmegen.
Zwischen den Zeilen wird aber schon deutlich, das er persönlich eigentlich ein Hardliner ist. Weil alles so unklar ist entspreche ich dem Wunsch des Stadtrates – zufrieden bin ich damit aber nicht. Ist was er seiner Frau sagen wird.

Das Telefonergebniss (14:30 – 14:45):

Kronkel: „JA wir haben für ALLE offen
JetSet: „Uns fehlt das Papier noch
Dakota: „Wo ist der Link von dem PDF
‚t Wonder: „Ja ihr seid wieder willkommen
De Wedren: „Ja ich habe es selbst gerade erst erfahren

Die Information ist also noch nicht in allen CS angekommen, ich bin aber sicher das noch im Laufe des heutigen Tages ALLE CS ihr Türen für Touristen wieder öffnen werden.

Ich sehe das Einlenken Bruls als einen ganz wichtigen Punkt. Hoffentlich ein Wendepunkt! Nijmegen ist die erste große Stadt, die diskriminierte und die Diskriminierung wieder aufhob. Bruls ist ein HardLiner! Bruls ist nicht seiner Überzeugung gefolgt sondern ist dem Druck des Stadtraates, der Straßensituation und evtl. auch den Aktivitäten des Rechtsanwalts André Becker, der den Inhaber des JetSet und Dreadlock vertritt, „erlegen“. ABER um sich als Konservativer den Tatsachen, in der Art, so schnell geschlagen zu geben muss irgendwo in dem Menschen ein guter Kern schlummern, der einem Onno Hoes in Gänze fehlt.

Gelderlander Knipselkrantjes – 1

Gelderlander-1

Was wir so über das Internet aus den Niederländischen Medien an Informationen beziehen ist nicht wenig – aber ganz offensichtlich noch lange nicht alles.
Nachdem ich heute Morgen die Internetverfügbare Meldung, das sich in Nijmegen evtl. etwas bewegen könnte auf „Kein Wietpas!“ einstellte war mir der Satz Meer lezen over dit onderwerp? Kijk in de krant van 19/01/2013.“ ein Dorn im Auge. Meine Frau zum Glück gerade in Brüssel – und am Bahnhof gibt´s  da ALLE Zeitungen… – angerufen – alles perfekt, sie schafft es – aber das faxen/mailen nicht… So habe ich mir dann die Zeitung Online (2,39€) gekauft. Es hat sich gelohnt!

Schon auf dem Titelblatt (S. 1): „Probleme dank des Bürgermeisters“ Während Ausländer in Arnheim wie gewohnt in CoffeeShops willkommen sind, müssen sie in Nijmegen abgewiesen werden. Straßendealer ergreifen die Chance“

Auf der 2. Seite folgt der erste Bericht zu dieser Schlagzeile. In der roten Ellipse, der Beitrag welcher auch im Internet frei verfügbar ist. Ich übersetze bestmöglich ohne eigene Wertungen einzubringen.

Minister Opstelten möchte Ausländern den Zugang zu CS verwehren, aber die Gemeinden dürfen eigene Überlegungen umsetzen. Und so sind Deutsche in Arnheim willkommen, aber nicht in Nijmegen.

„Probleme dank des Bürgermeisters“ Während Ausländer in Arnheim wie gewohnt in CoffeeShops willkommen sind, müssen sie in Nijmegen abgewiesen werden. Straßendealer ergreifen die Gelegenheit“

von Harm Graat und Jasper van Gruijthuijsen

An der Ecke Vlaamsegas / Tweede Walstraat, einem berüchtigten Stückchen Arnheim Nimwegen stehen sie bereit, Junge Burschen, tief eingegraben in ihren gefütterten Jacken. Ausschau haltend nach Auto´s mit Deutschem Kennzeichen. Wenn ein „Opfer“ die Straße lang fährt fallen die Straßendealer es an wie ein Hyänenrudel ihre Beute.

Ein Junge mit einer peruanischen Mütze hat „Biss“. Während zwei Deutsche in einer Nische der Vlaamsegas warteten kaufte „die Mütze“ in 6 CS Gras. „Wahrscheinlich hat der Junge rund 120EUR verdient – in 20 Minuten“, sagt ein Mitarbeiter vom CS Dreadlock. „Letztens sah ich wie zwei Deutsche Mädchen einem Straßendealer 50EUR gaben. Der holte bei uns für 30€ und steckte 20€ in seine Tasche. Die Mädchen standen dann da und wahren buchstäblich am heulen. Ich habe ihnen gesagt, das sie besser nach Arnheim fahren sollen, da würden sie nicht abgezogen“.

Zwischenhändler wie „die Mütze“ profitieren von der Tatsache, das Deutsche seit dem 1. Jan. nicht mehr in den 14 Nimwegener CS willkommen sind . „Wir sind mit dem Jahreswechsel um 15 Jahre zurück gegangen“, sagt Victor Verriet, Besitzer von den großen Coffeeshops Dreadlock und Jetset. „Damals war die Vlaamsegas ein Moloch – voll mit Dealern. Wir als CS-Besitzer haben Bewacher vor die Tür gestellt, Kameras aufgehangen, die Straße sauber gehalten. Aber jetzt sind wir zurück im Damals“.

Auch andere Nimwegener CS-Besitzer bestätigen einen stark zugenommenen Straßenhandel.
Die Straßendealer schauen allein nach dem Geld. Sie schauen nicht nach dem Alter und verkaufen auch harte Drogen“, stellt der Eigner vom Kruidentuin fest.

Die Nimwegener CS sind die einzigen in der Region mit Schildern wie „Keine Ausländer – No Foreigners“ an der Tür; Bürgermeister Bruls legt die neuen CS-Regeln von Minister Opstelten strenger aus als andere Burgermeisterkollegen von z.B. Amsterdam oder Arnheim. Zugegeben: Die Nimwegener Shops haben ein Interesse daran, das sich jetzt hart an die unerwünschten Nebenwirkungen erinnert wird, ihren eigenen Angaben nach hat sich der Umsatz seit dem Jahreswechsel um 25 % reduziert.

„Aber wir haben auch Beweise“ sagt Rechtsanwalt André Becker im Namen von CS-Besitzer Verriet. Er zeigt auf ausgewählte Kamerabilder, gemacht durch die Bewachungskamera des Jetset´s, auf denen das Werk der Straßendealer festgehalten ist. Aus diesen Aufnahmen wurde eine youtube-Film gemacht. Donnerstagabend wurde der Film an Bruls und alle Nimwegener Fraktionsvorsitzenden geschickt.

Für Noel Vergunst, Fraktionsvorsitzender der Koalitionspartei GroenLinks in Nimwegen, beweisen die Bilder den Zustand, den er selbst die letzten Wochen erlebte. „Der Straßenhandel nimmt schnell zu. Dealer welche eigentlich nur Koks verkauften nehmen jetzt das Gras hinzu. Es entsteht eine Vermengung von Hard- und Softdrugszene. Ich habe auch gehört, das einige CS aus Garagen heraus operieren um Deutsche bedienen zu können.“

Der Nimwegener Gemeinderat rief Bürgermeister Bruls im Dezember auf, wie andere Bürgermeister, Ausländer nicht abzuweisen.  „Wir hatten hier in Nimwegen nämlich kaum Probleme“, sagt Vergunst. „Jetzt aber, hat unser Bürgermeister ein Problem kreiert. Das nehme ich ihm sehr übel. Das war alles vorrauszusehen

Per Brief ruft Rechtsanwalt Beckers den Bürgermeister auf seine Richtlinien unmittelbar zu revidieren. Vergunst und andere Ratsmitglieder sollen Ende des Monats, während einer Ratssitzung, dasselbe tun.

Weiter gehts in der roten Ellipse, die ich hier bereits übersetzt habe.

Ich finde der Bericht ist absolut TOP. Sachbezogener kann man den ganzen Sachverhalt ja kaum wiedergeben. Immerhin ist der „De Gelderlander“ ja nicht irgendwer sondern DIE Zeitung im Raum Arnheim/Nimwegen. Zudem steht dieser Artikel auf Seite-2 und da absolut  dominierend inkl. Ankündigung auf Seite 1. Der Gelderlander macht die Straßendealer/Coffeeshops an diesem Samstag zu ihrem Lokalthema Nr. 1.!
Auf Seite 3 geht es weiter – aber dazu Morgen mehr… ;-)

Nijmegen bleibt geschlossen !

Diese Meldung haute rein und hat bestimmt dem ein- oder anderem einen entsprechenden Adrenalinschub gegeben.

Ja! Wirklich ein wunderbares Gefühl spüren zu dürfen wie es sich anfühlen wird, wenn ehemals verschlossene Städte wieder zugänglich sein werden.

ABER leider scheint dies eine Finte zu sein…

Folgende Coffeeshops habe ich telefonisch erreicht und diese wissen (noch) NICHTs davon:

DeWedren
Dakota
Kronkel
JetSet/Dreadlock

EDIT 15:56

Da schon im 2ten Kommentar Verständnissschwierigkeiten ersichtlich sind, hier der entsprechende Abschnitt:

Eerder kondigde burgemeester Bruls van Nijmegen al aan het ingezetenencriterium niet te handhaven.
Desweiteren Zuvor kündigte der Nijmegense Bürgermeister Bruls an, das I-Criterium nicht durchzusetzen.

Samen für Bruls

Die Jugendorganisation von GroenLinks in Nijmegen hat dem Burgermeister der Stadt (H. Bruls – dürfte hier bekannt sein) öffentlich ein paar Cannabis-Samen überreicht. Mit dieser Aktion möchten sie darauf Aufmerksam machen, das der Wietanbau legalisiert und durch die Gemeinden reguliert werden muss. Sie verweisen darauf das mit Unterstützung durch andere Bürgermeister und Gemeinden gerechnet werden kann. Das heuchlerische Verfahren eines legalen FrontDoors und illegalen BackDoors arbeite nur den Kriminellen Banden in die Hand.

Ich habe viel gesucht, ob bei dieser Aktion (fand Montag Abend statt) das Thema aktuelle Ausländerreglung in Nijmegen thematisiert wurde… – Nein.
Ich denke auch, das diese Frage ab dem 14.01 kaum noch eine Rolle spielen wird. Außerhalb von Adam/RDam/Haarlem wird man sich immer mehr „auf sich“ konzentrieren und versuchen die BackdoorLage, zumindest im Blick auf die eigenen Konsumenten, besser in den Griff zu bekommen.

EDIT 10:18 :
Ich habe zu der Aktion doch noch etwas gefunden. Das Ingezetenencriterium und die Deutschen waren in einem Satz Thema:
Strenge handhaving van het ingezetenen-criterium en het verbod op wietteelt, maar het gedogen van de verkoop, bezit en gebruik van softdrugs tegelijkertijd, werkt criminaliteit in de hand. De handel verplaatst zich naar de straat, waar Duitse bezoekers hun waar gaan halen.
Worauf aber keinerlei „Konsequenzen“ / „Änderungen“ bezgl. der Deutschen vorgeschlagen werden – es dient einzig als Einleitung  das heuschlerische Prinzip der Front- und Backdoorproblematik aufzuzeigen.

Meldungen der letzten Tage

Ja, ich lebe noch :-)

Da ich in den letzten Tagen beruflich viel zu tun hatte und gleichzeitig dabei höllische Schmerzen ertragen musste und nebenbei noch unter ein dem Einfluss von Tramal stand (was ausser einem interessanten Dauerrausch nichts gebracht hat) habe ich mich mit dem Schreiben etwas zurückgehalten. Da aber die meisten Themen bereits in den Kommentaren besprochen wurden, fasse ich nur noch einmal kurz die Ereignisse zusammen:

  • Gericht bestätigt Legitimität von Diskriminierung: Ein Den Haager Gericht hat mit einem Urteil die Rechtmäßigkeit der Diskriminierung in den Coffeeshops in den bisherigen 3 Provinzen bestätigt. Somit stünde einer landesweiten Einführung  von staatlicher Diskriminierung nichts im Wege. Wenn da nicht noch ein paar andere Gerichte wären, die auch noch tätig sind…
  • Spaltung zwischen Arnhem und Nijmegen: Nijmegen Bürgermeister Huber Bruls von der CDA versteht die Welt nicht mehr. Besser gesagt: die Frauen. Besser gesagt: Eine Frau! Nämlich Pauline Krikke (VVD), ihres Zeichen Bürgermeisterin von Arnhem. Denn anders als er, will sie in Arnhem NICHT diskriminieren. Nicht ganz zu Unrecht befürchtet er, dass die Drogentouristen, die momentan auf Nijmegen ausweichen dann über Arnhem „herfielen“.
  • Gute Nachrichten hingegen kamen (mal wieder) aus Haarlem: Dass Bürgermeister Bernt Schneider wohl etwas mehr Grips im Kopf hat als vieler seiner Berufskollegen dürften wir alle bereits wissen. Die „Keurmerk“ dürfte als DAS Gegenmodell zum Wietpas gelten. Jetzt hat er sich zum Thema Drogenpolitik an Schulen geäußert. Im Gegensatz zu Amsterdam wird es in seiner Stadt kein explizites Kiff-Verbot an Schulen geben, denn er vertraut dabei ganz auf die Schulregeln, die genug Sanktionen böten.Auch wird er auf eine Ausweitung der Mindestentfernung verzichten.

Es ist echt der Wahnsinn. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel und immer noch nicht ist alles geklärt. Ich sollte Silvester wohl nüchtern bleiben, denn ich befürchte, zu Neujahr gibt es eine Menge zu schreiben….

Nijmegen befürchtet Schließung von Coffeeshops nach Wietpaseinführung

Public Domain

Nijmegen dürfte momentan für den ganzen Abschaum die ehemaligen Cofeeshopkunden aus Venlo, Maastricht, Roermond und anderen Gemeinden die Stadt der Wahl sein, um sich mit einer harmlosen Pflanze einzudecken und selbige zu konsumieren. (und das trifft auf ausländische, aber auch auf viele niederländische Kunden zu). Doch natürlich könnte es bei einer Einführung des Wietpas nächtes Jahr auch damit vorbei sein (zumindest was den legitimen Handel angeht).

Bürgermeister Hubert Bruls (CDA) befürchtet, dass dann die meisten der 14 Coffeeshops schliessen müssten, vor allem die in der Innenstadt. Nur die 2 Shops in den Wohngebieten hätten eine Überlebenschance, da sie klein genug wären, um mit maximal 2000 Kunden zu wirtschaften (wenn es denn so viele Anmeldungen gäbe). Die logische Konsequenz: Anstiegt des Straßenhandels mit all seinen Nachteilen, einige Arbeitslose und Geschäftsinsolvenzen. Alles kein erstrebenswerter Zustand, weshalb Bruls eine Anpassung der derzeitigen Drogenpolitik fordere.